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Nutzung der objektorientierten Methodologie für den computerunterstützten Entwurf von RegelsystemenPeter Kolb Institut für Automatik Band 3 1. Auflage 1995 200 Seiten, Format 16 x 23 cm, broschiert CHF 69.00 / EUR 39.50 (D) ISBN 978-3-7281-2225-4
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Kommerzielle Software-Pakete auf dem Gebiet der Regelungstechnik und Automatik werden häufig über Befehlszeileneingabe (z.B. Matlab, Mathematica, Maple) bedient und programmiert. Sie erlauben oft nur wenig strukturierte Datentypen (z.B. nur Matrizen) und unterstützen ihre Benutzer kaum bei der Archivierung und Wiederauffindung von Zwischen- und Endresultaten in Form von Meßdaten, Simulationsreihen, Reglerparameter usw. Mit Leporello wird ein neuer regelungstechnischer Arbeitsplatz vorgestellt, der diese Schwachpunkte aufhebt, und trotzdem die nützlichen Eigenschaften der kommerziellen Pakete beibehält: verschiedene Pakete (LabVIEW, Matlab) werden zu einer offenen Umgebung integriert. Die Bedienung erfolgt vom zentralen Kernprogramm, von dem aus die Dienste der Pakete aufgerufen werden. Später eingeführte Dienste (z.B. eine neue Matlab-Toolbox) sind in Leporello schnell verfügbar gemacht. Für die Bedienoberfläche des zentralen Kernprogramms von Leporello wurden mit den Konzepten der objektorientierten Programmierung strukturierte Datendefinitionen und eine neue Arbeitsweise realisiert. Die Benutzer agieren auf dem abstrakten Niveau regelungstechnischer Datenobjekte (Systeme, Signale, Matrizen) und Meldungen (Algorithmen, angewandt auf diese Objekte). Die Speicherung und graphische Aufzeichnung aller ausgeführten Algorithmen mit den dazugehörigen Datenobjekten resultiert in einer baumartigen Struktur der Arbeitsgeschichte (Datenobjekte = Knoten, Algorithmen = Zweige). Sie wird als Action Tree bezeichnet und dient den Benutzern als Bedienoberfläche zur Navigation während ihrer Arbeit. Diese Publikation weiterempfehlen (per E-Mail) » Link zu dieser Publikation. |
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