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Wie reagieren aquatische und terrestrische Ökosysteme auf rasche Klimaänderungen?Brigitta Ammann, John Birks, Stephen Brooks, Ueli Eicher, Uli von Grafenstein, Wolfgang Hofmann, Pim van Knaap, Geoffrey Lemdahl, Jakob Schwander, Kazimierz Tobolski, Lucia Wick Nationales Forschungsprogramm "Klimaänderungen und Naturkatastrophen" (NFP 31), Schlussbericht 1. Auflage 1998 102 Seiten, Format 16 x 23 cm, broschiert zahlreiche grafische Darstellungen und Tabellen CHF 47.00 / EUR 31.40 (D) ISBN 978-3-7281-2435-7
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Die in diesem Titel gestellte Frage kann nicht nur experimentell oder im Computer-Modell, sondern auch mit Daten aus der Schatzkiste der Vergangenheit angegangen werden: Es gab Zeiträume, in den klimatische Erwärmungen oder Abkühlungen in grösserem Ausmass und mit höherer Geschwindigkeit erfolgten, als was aus den 100-150 Jahren meteorologischer Messreihen bekannt ist. Im hier vorgestellten Projekt werden rasche Temperaturveränderungen am Ende des Spätglazials aus den Isotopenverhältnissen des Sauerstoffs abgelesen. Die Korrelation dieser Isotopenverläufe mit denjenigen im Grönlandeis liefert auch den Zeitmassstab. Durch die Analyse von Pflanzenresten (Pollen, Samen, Nadeln), Insekten (insbesondere Zuckmücken) und Wasserflöhen konnten sehr unterschiedliche Organismen-Gruppen aus denselben Seesedimenten wie die Sauerstoffisotope erfasst werden. Die fünf Lokalitäten in den Berner und Walliser Alpen weisen auf unerwartet hohe Gleichzeitigkeiten in Floren- und Faunenveränderungen hin. Daraus lassen sich Phasen überraschender Destabilisierung von Ökosystemen ableiten. Diese Publikation weiterempfehlen (per E-Mail) » Link zu dieser Publikation. |
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