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Die Gesellschaft im Umgang mit LawinengefahrenFallstudie GraubündenCharis Keller-Lengen, Felix Keller, Roland Ledergerber Nationales Forschungsprogramm "Klimaänderungen und Naturkatastrophen" (NFP 31), Arbeitsbericht 1. Auflage 1998 230 Seiten, Format 16 x 23 cm, broschiert zahlreiche Abbildungen und grafische Darstellungen CHF 74.50 / EUR 47.40 (D) ISBN 978-3-7281-2582-8
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Im Zusammenhang mit Naturgefahren sind die klimatischen Verhältnisse wichtig. Es bestehen heute keine Zweifel mehr, dass das Klima auf der Erde sich stetig ändert und damit auch die Voraussetzungen für gefährliche Naturereignisse. Die Klimaszenarien der internationalen Programme prognostizieren in den nächsten Jahrzehnten einen markanten Erwärmungstrend. Die alpine Bevölkerung hat unter anderem im Umgang mit dem Lawinenrisiko grosse Erfahrung. Anhand dieses Beispiels einer gut funktionierenden Reaktionsfähigkeit in unserer Gesellschaft wurde in sieben Gemeinden der Schweiz die folgende Frage untersucht: Sind unsere Gesellschaft und ihre Organisationsformen imstande, auf eine mögliche Klimaänderung und deren Folgen zu reagieren, und mit welchen Massnahmen kann diese Reaktionsfähigkeit verbessert werden? Ergebnisse zeigen, dass die Schweiz im Umgang mit Naturgefahren über ein gut ausgebautes Instrumentarium verfügt. Trotzdem existieren zahlreiche Beispiele für Massnahmen gegen Naturgefahren, die erst nach Unglücksfällen realisiert wurden. Ein geeignetes Werkzeug im Umgang mit ungewissen Klimaveränderungen bilden Risikoanalysen, die Gefahren in Beziehung setzen zur Tragweite möglicher Schadenswirkungen. Die Erinnerung an Naturkatastrophen überdauert selten eine Generation und verliert heutzutage auch durch die zunehmende Mobilität der Bevölkerung an Bedeutung. Die Erinnerung bildet jedoch einen Schlüssel für die Zukunft und sollte deshalb auch im Umgang mit ungewissen Klimaveränderungen genutzt werden. Diese Publikation weiterempfehlen (per E-Mail) » Link zu dieser Publikation. |
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