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Wechselwirkungen zwischen Klima, Lawinen und technischen MassnahmenMartin Schneebeli, Martin Laternser, Paul Föhn, Walter Ammann Nationales Forschungsprogramm "Klimaänderungen und Naturkatastrophen" (NFP 31), Schlussbericht 1. Auflage 1998 134 Seiten, Format 16 x 23 cm, broschiert CHF 53.00 / EUR 32.40 (D) ISBN 978-3-7281-2604-7
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Lawinen stellen im Gebirgsland Schweiz eine bedeutende Naturgefahr dar. Welche Einflüsse könnte eine Klimaänderung auf die Lawinenaktivität ausüben? Um diese komplexe Frage zu beantworten, analysierten die Autoren die Schadenlawinen der vergangenen 50 Jahre im Detail. Zusätzlich wurden Schadenereignisse einbezogen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Damit steht erstmals eine umfassende Übersicht über die grossen Schweizer Lawinenereignisse zur Verfügung. Der Zusammenhang zwischen Klima und Lawinenaktivität wurde durch möglichst weit zurückreichende meteorologische Reihen hergestellt, so für Andermatt, Davos und Bever. Für Davos konnten Schneehöhe und Neuschnee ab 1896 erfasst werden. Die Analyse dieser Daten zeigt grosse Schwankungen, es konnte jedoch keine grundlegende Veränderung in der Schneehöhe festgestellt werden. Der Vergleich des zeitlichen Ablaufs der durch Lawinen verursachten Schäden und der Investitionen für permanente Verbauungen zeigt, dass insbesondere für die letzten Jahre eine Reduktion der Schäden vermutet werden muss. Eine Änderung der Lawinenaktivität ist in naher Zukunft nicht zu erwarten. Der Einfluss der technischen Massnahmen dominiert über jenen einer allfälligen Klimaänderung. Diese Publikation weiterempfehlen (per E-Mail) » Link zu dieser Publikation. |
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