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Eisschwund und Naturkatastrophen im HochgebirgeWilfried Haeberli, Andreas Kääb, Martin Hoelzle, Hermann Bösch, Martin Funk, Daniel Vonder Mühll, Felix Keller Nationales Forschungsprogramm "Klimaänderungen und Naturkatastrophen" (NFP 31), Schlussbericht 1. Auflage 1999 202 Seiten, Format 16 x 23 cm, broschiert CHF 75.00 / EUR 47.90 (D) ISBN 978-3-7281-2617-7
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Der weltweite Temperaturanstieg wirkt sich auf die Eisvorkommen der Alpen markant aus. Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts hat die Gesamtheit der Alpengletscher rund einen Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihrer Masse verloren. Die Veränderungen des Permafrostes für die gleiche Zeit sind nicht dokumentiert, aber möglicherweise erheblich. Die bisher beobachteten und möglicherweise in Zukunft noch verstärkt zu erwartenden Effekte sind wichtige Anzeichen für die Reaktion der alpinen Umwelt auf Veränderungen des globalen Klimas und beeinflussen das Potential für Naturgefahren im Alpenraum. Innerhalb des Nationalen Forschungsprogramms 31 "Klimaänderungen und Naturkatastrophen" beschäftigt sich das Teilprojekt "Eisschmelzen und Naturkatastrophen im Hochgebirge" mit drei zentralen Aspekten dieses Themenkreises, nämlich mit computergestützten räumlichen Simulationen des Abschmelzens von Gletschern und Permafrost, der Modellierung von Permafrost und Hängegletschern im Hinblick auf Stabilitätsprobleme in Steilflanken und mit Möglichkeiten der Früherkennung und Beobachtung von potentiellen Naturkatastrophen im Hochgebirge.In drei Fallstudien (Gletscherseen Gruben, Eisstürze Eiger-Westflanke, Lawinen- und Murganganriss im Permafrost am Pontresina-Schafberg) wird das heute verfügbare Wissen in die Praxis umgesetzt. Diese Publikation weiterempfehlen (per E-Mail) » Link zu dieser Publikation. |
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