Über die Publikation
Umweltkompetenzen und Wissensmanagement für eine proaktive Produktentwicklung

Umweltkompetenzen und Wissensmanagement für eine proaktive Produktentwicklung

Konzepte und Fallstudie in einem Grossunternehmen im Bausektor



Gabriella Ries
 

Wirtschaft, Energie, Umwelt

1. Auflage 2001
216 Seiten, Format 16 x 23 cm, broschiert
zahlreiche Abbildungen
CHF 72.00 / EUR 46.40 (D)
ISBN 978-3-7281-2787-7

vergriffen - keine Neuauflage geplant

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Umweltorientierte Produktentwicklung ist ein zentrales Standbein des proaktiven Umweltmanagements. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass sich Unternehmen mit der neuen Aufgabe schwertun. Wohl ergänzen sie formale Ablaufprozesse, klären Zuständigkeiten oder schaffen Instrumentarien wie Checklisten und Öko-Design-Methoden. Produktentwicklung lässt sich jedoch nur bedingt systematisieren und bleibt im Kern eine kreative, schöpferische Leistung. Ob dabei ökologische Lösungen gefunden werden, ist in erster Linie von den Fähigkeiten und Kenntnissen der beteiligten Personen abhängig.

Im Zentrum der Bestrebungen für eine umweltorientierte Produktentwicklung muss deshalb die Sicherstellung der notwendigen Umweltkompetenz in Entwicklungsteams stehen. Da Umweltsachverstand in Unternehmen meist bei internen Umweltfachstellen konzentriert ist, lautet die Aufgabe: Optimieren des Wissensaustauschs und der Kommunikation zwischen Fachstellen und Entwicklungsteams, also Elementen eines gezielten Wissensmanagements.

Die Publikation hilft bei der Klärung des Begriffs Umweltkompetenz und erläutert Massnahmen zur Verbesserung der Umweltkompetenz in Entwicklungsteams. Sie zeigt, wie Konzepte des Wissensmanagements für die spezifische Problemstellung in der umweltorientierten Produktentwicklung genutzt werden können. Die konzeptionellen Erkenntnisse werden durch eine ausführliche empirische Studie über Entwicklungsteams beim Liechtensteiner Bautechnik-Hersteller Hilti ergänzt.

Ein spezielles Augenmerk wird auf die Frage nach dem geeigneten Einsatz von Instrumentarien wie Öko-Design-Methoden (z.B. Ökobilanzen) gelegt. Die Arbeit verdeutlicht, welche Anforderungen derartige Methoden erfüllen müssen, damit sie in der Produktentwicklung nutzbringend eingesetzt werden können.


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