Über die Publikation
Essen und Trinken zwischen Ernährung, Kult und Kultur

Essen und Trinken zwischen Ernährung, Kult und Kultur



Felix Escher, Claus Buddeberg (Hrsg.)
 

Mit Beiträgen von: Christoph Asendorf, Uwe Spiekerman, Jakob Tanner, Peter von Matt, Barbara Buddeberg-Fischer, Pierre Bühler, Felix Escher, Vinzenz Hediger, Ulrich Keller, Robin A. Chanda, Hans J. Nissen, Volker Pudel
 
Zürcher Hochschulforum Band 34

1. Auflage 2003
248 Seiten, Format 17 x 24 cm, broschiert
zahlreiche Abbildungen
CHF 48.00 / EUR 29.90 (D)
ISBN 978-3-7281-2797-6
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Die Aufnahme von Nahrung stellt die biologische Grundlage dar, um uns am Leben zu erhalten und uns zu besonderen Leistungen zu befähigen. Essen und Trinken gehen aber weit über diese rein physiologische Funktion hinaus. Sie sind existentiell im weitesten Sinne unseres Daseins und damit unabdingbar verknüpft mit unserer kulturellen Basis. Essen und Trinken werden damit zum Kulturthema schlechthin.

Das Buch ist dem Kulturthema Essen und Trinken gewidmet und enthält Beiträge zur historischen Entwicklung der Nahrungsmittelproduktion und Ernährung bis hin zum modernen Essenskult, zu den aktuellen Problemkreisen von Ernährung und Gesundheit, zur Auseinandersetzung der Literatur, des Films und der bildenden Kunst mit Essen und Trinken, zum religiösen Hintergrund von Essensregeln und zur ökonomischen Wirklichkeit der gegenwärtigen Nahrungsmittelversorgung. In einem breiten Kontext diskutiert der Band Fragen, die uns in unserer Ernährung und in unserer Beziehung zum Essen und Trinken immer wieder beschäftigt haben und angesichts der Dauerpräsenz von Schlagworten wie Hunger, Fehlernährung, Techno-Food und Gastro-Erlebnis in den Medien mehr denn je beschäftigen.

Rezensionen:

"Auf den ersten Blick mutet der Band wie ein Sammelsurium an, auf den zweiten Blick erschliesst sich jedoch die Absicht der Herausgeber, das weite Feld des Essens und Trinkens disziplinär wie thematisch abzustecken. Dies ist gelungen, nicht zuletzt deshalb, weil die meisten Aufsätze ausserordentlich informativ und exzellent geschrieben sind."
(Eva Barlösius, Ernährungs-Umschau 51/04, S. 163)

"Die aus verschiedensten disziplinären Sichtweisen geschriebenen Aufsätze bieten eine informative Bandbreite von fachdisziplinären Übersichten bis hin zu detailliert geschriebenen Spezialthemen."
(Ernährung aktuell 3/04, Sonderbeilage "Neue Medien", S. 4)

"Ob die Betrachtung aus kulturhistorischer, wissenschaftshistorischer, gesundheitspolitischer, kunstwissenschaftlicher, theologischer, politischer oder ökonomischer Perspektive erfolgt: fast immer eröffnet sie dem interessierten Publikum überraschende, lehrreiche und spannende Einblicke in Welten, die anderen Spezialisten im weiten Feld des Essens und der Ernährung zuvor allenfalls als Halbwissen präsent gewesen sein dürften, wenn sie denn überhaupt erahnt wurden."
(Kurt Hofer, IAKE.Mitteilungen, Heft 12, S. 59)


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