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Die unheimliche Beschleunigung
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Die Grenzen der Erkenntnis Der moderne Mensch ist umgeben von Systemen, die immer komplexer werden, und Entwicklungen, die sich immer rasanter vollziehen. Im Kollektiv erfolgreich und zu immer Grösserem bereit, bleibt er als Individuum oft ratlos: Wie sollen wir uns orientieren angesichts der Fülle an Lehren und Irrlehren, denen wir ausgesetzt sind? Das Buch zeigt, wie weit wir einst ohne Hightech die Welt erkunden konnten und stellt dieser "naiven" Welt die Dimensionen und Folgen der Entwicklungen in Naturwissenschaft und Technik gegenüber, bei der die Systeme übermenschlich gross und die Computer immer überlegener werden. Es schildert, wie wir von Kopernikus, Darwin und Freud, von künstlicher Intelligenz und Bioinformatik neu positioniert wurden oder in unserer Epoche gerade werden. Darüber hinaus zeigt es, wie schwer es uns fällt, Unsinn und Realität zu unterscheiden, und wie wenig es (meistens) bedeutet, wenn Menschen etwas "wissen". Das Buch definiert als Mass eine wissenschaftliche Härteskala, deren Skala von 3 bis –3, von fest über weich bis zu bösartig, reicht – "denn menschlich Dummes und übermenschlich Präzises liegen in unserer Gesellschaft oft hart nebeneinander, und viele Menschen können es nicht unterscheiden". (Walter Hehl)
Bitte beachten Sie auch folgende Titel: Trends in der Informationstechnologie Rezensionen: "Der Autor liefert einen Rundumschlag, mithilfe dessen Leser jeweils das große Ganze einer Epoche aufnehmen kann – und detailreich in die Breite und Tiefe gehen, wenn er denn will. Erschienen in einem universitären Wissenschaftsverlag, ist der Band 'dennoch' für interessierte Laien gut verständlich. Das ist sicherlich auch der Fülle an Abbildungen geschuldet, seien es illustrierende 'Zitate' aus vielen Epochen, seien es erklärende Grafiken und zusammen fassende Tabellen, etwa auch die 'Beinahe-Must-Know'-Ausdrücke als tabellarisches Glossar im Anhang. Nebenbei mit einer allzu treffenden Cover-Abbildung aus dem 'Punch' 1882 'Man is but a worm' zur Stellung des Menschen in der Evolution … 'Must read', um vielerlei Diskussionen der heutigen Zeit besser zu verstehen, auch in den Medien." "Ein Buch, ideal für lange Winterabende, die man benötigt, um sich mit der Thematik intensiv auseinanderzusetzen." "Die Diskrepanz realer Weltmodelle zur 'naiven' Alltagswelt ist gewaltig; extreme Genauigkeit und Dummheit (etwa Aberglauben) koexistieren. Walter Hehl provoziert: 'Eigentlich verstehen wir nahezu nichts als Individuen.' Er zeigt, dass philosophische Fragestellungen von angewandter Wissenschaft und Ingenieurstechnik gelöst werden; der Nachbau eines Systems sei so die oberste Stufe des Verstehens. Den Menschen bleibe nichts übrig, als das Leben als 'Naive' in einer übermenschlichen Welt zu bestehen. Das Buch ist keine Schonkost, dafür intellektuell nahrhaft." "Der Weg zum Wissen war steinig, voller Peinlichkeiten und selten geradlinig. Auch in
der Gegenwart wird noch viel Unsinn verbreitet. Hehl will die Wissensfindung verständlich
machen und dabei helfen, Kriterien zur Beurteilung vermeintlicher Klarheiten zu finden. Dazu zeigt er geschichtliche Wegmarken wissenschaftlicher Erkenntnis von Kopernikus über Newton und Darwin bis hin zu Einstein auf. Er beschreibt, wie sich Gegebenheiten und Technologie einer jeden Epoche auf die Erkenntnisprozesse auswirkten. Dabei verwendet er prominente Beispiele aus unterschiedlichen Disziplinen. Besondere Vorkenntnisse muss der Leser nicht mitbringen. "Das Buch ruft in Erinnerung, wie wir in der Vergangenheit auch ohne Hightech überleben konnten. Dabei findet eine Gegenüberstellung mit den Folgen dieser Entwicklungen in der Naturwissenschaft und Technik statt. Die Systeme werden übermenschlich gross und die Computer sind bereits überlegen. Walter Hehl schildert, wie wir von Kopernikus, Darwin und Freud, von künstlicher Intelligenz und Bioinformatik neu positioniert wurden oder gerade werden." "Wissensmanagement hat sich als Fachgebiet etabliert und wurde mitunter auch von
PE-lern in ihr Arbeitsgebiet im Unternehmen aufgenommen. Ein neues Buch über die
Beschleunigung des Wissens in sehr unterschiedlichen Bereichen eignet sich speziell dafür, wenn Sie die Hintergründe in einem Vortrag aufzeigen und mit Fakten die Notwendigkeit des Managements der Wissensexplosion belegen wollen. … Das Buch ist flüssig geschrieben und auch für Zeitgenossen im PE- und Beratergeschäft interessant, die in ihrer freien Zeit einmal über den Tellerrand ihrer eigenen Spezialisierung schauen wollen." "Das Buch schafft es wunderbar, Gedanken zur Qualität und zum Einsatz von Wissen anzuregen. Zahlreiche der darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten könnten spannende wissenschaftsphilosophische Diskussionen inspirieren." "Der Autor zeichnet ein ernüchterndes, aber doch sehr interessantes Bild." Lesen Sie auch den Artikel des Autors im INLINE vom Mai 2012 und den Artikel der IBM Alumni Group auf LinkedIn (Englisch). Diese Publikation weiterempfehlen (per E-Mail) » Link zu dieser Publikation. |
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